Ein besonderes Opel-Liebhaber-Modell

Wer sein Auto direkt beim Hersteller oder Händler kauft, weiß, woran er ist und kann die aufgerufenen Preise in den meisten Fällen auch noch einigermaßen nachvollziehen. Doch in der Welt der Sammler und Liebhaber scheint Geld keine Rolle spielen zu dürfen. Der Lotus Omega ist beispielsweise eines der teuersten Opel Modelle, die je gebaut wurden.

Lotus Omega

Diese Sportlimousine kam 1991 auf den Markt und wurde vom britischen Fahrzeughersteller Lotus auf der Grundlage eines Opel Omega entwickelt. Insgesamt wurden nur 988 Exemplare gebaut. Die Karosse entstand in Deutschland und auch der Motor wurde in Rüsselsheim geboren, die Endmontage wurde in England erledigt. Dabei wurde der Motor ordentlich aufgemotzt. Weniger als 400 Fahrzeuge des Lotus Omega fuhren auch in Deutschland. Die Beschleunigung war rasant. In 5,4 s von 0 auf 100 km/h und in der Spitze erreichte er 283 km/h. Der damalige Neupreis lag bei 125.000 DM, was heute etwa 64.000 Euro wären. Ähnlich wie der spätere Opel Speedster brach er einige Rekorde, doch er war letzten Endes auch ein Problemkind aus dem Hause Opel. Er war nicht zuverlässig und anfällig in der Elektrik, der Kupplung und auch an Motor und Getriebe.

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