Die flotten Flitzer: GT und Speedster

Leider erhalten so manche Opel Fahrzeugmodelle nicht die gebührende Würdigung, die ihnen zusteht. Beispielsweise gibt es den Opel GT und den Opel Speedster. Bei beiden handelt es sich um erstklassige Sportwagen, die man respektvoll behandeln sollte.

Sportwagen Modell Opel GT

Erhard Schnell hat dem Zweisitzer-Coupé, der zwischen 1968 und 1973 gebaut wurde, ein sehr sportliches Design verpasst, von dem man auch heute die Augen nicht so einfach lassen kann. Der GT hat eine erstmalig aerodynamische Ausformung mit geschwungenen Akzenten an den Kotflügeln und Klappscheinwerfern. Er verfügt über hohe Türausschnitte, hat aber leider keinen Kofferraum. Seit 1998 kann der Opel GT offiziell als Oldtimer zugelassen werden. Der schnellste GT im Originalzustand fährt maximal 185 km/h und hat eine Reichweite von knapp 440 Kilometern.

Das Nachfolger-Modell Opel Speedster

Von 2001 bis 2005 gab es den Opel Speedster. Er basiert auf einem neuartigen Design des englischen Herstellers Lotus. Parallel wurde er bei Vauxhall, der britischen Schwesterfirma von Opel, verkauft. Wegen zu geringem Absatz wurde die Produktion wieder eingestellt. Er hat einen Kofferraum mit Platz für 206 Liter. Das Karosserie-Design ist nach wie vor zeitlos modern, aber die Fahrwerktechnik nicht ausgereift. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 217 km/h. Seit 2003 war der Speedster Turbo erhältlich, der bis zu 243 km/h erreichte. Um die Leistung zu erhöhen, musste der Stauraum leiden und verkleinert werden.

Film zu Opel-Speedster-Modell

2001 erschien der Film „Viktor Vogel – Commercial Man“. In der deutschen Filmkomödie des Regisseurs Lars Kraume geht es um den jungen Viktor, der versucht in der Werbebranche fußzufassen. Witzigerweise wurde im Film nicht nur echtes Werbematerial für den Opel Speedster verwendet, sondern auch die Firmenbezeichnungen und die präsentierten Werbekampagnen sind real. Im Prinzip ist der Film also selbst eine Werbung.

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